Menschen

Das Team hinter „Extrem laut und unglaublich nah“ zeichnet sich durch große künstlerische Vielfalt aus: Theater verbindet sich mit Film- und Hörspielsequenzen, Schauspiel, Tanz und Figurenspiel vereinen sich zu einem Theatererlebnis, jugendlichen Laien agieren neben langjährigen Profis, Kunst arbeitet mit Wissenschaft, Staatstheater verbündet sich mit freier Szene.

Saron Abeyou ist Mitglied des Jugendclubs am Staatstheater Nürnberg

Jonas Bauer wurde 1999 in Nürnberg geboren, wo er immer noch lebt. Neben seinem Mechatronik-Studium an der TH-Nürnberg ist er in der Jugendarbeit aktiv und Helfer beim THW. Bereits in der Schule kam er mit Theatertechnik in Berührung, diese Begeisterung hält bis heute an und so ist seine Beschäftigung im Theater Salz+Pfeffer für ihn: der schönste Nebenjob der Welt!

Tabea Baumer ist Jahrgang 1997 und studiert Pädagogik und Theater- und Medienwissenschaften in Erlangen. Dort arbeitete sie auch zweieinhalb Jahre im Experimentiertheater, bevor sie durch ein Hochschulpraktikum im Theater Salz+Pfeffer die Welt des Figurentheaters kennenlernte. Hier ist sie bis heute geblieben und kümmert sich um Technik, Requisitenbau und die Betreuung der Homepage.

Judith Bertl ist Mitglied des Jugendclubs am Staatstheater Nürnberg

Hanna Brunner wurde in München geboren und lebt seit ihrem siebten Lebensjahr in Nürnberg. Sie studiert seit einem Jahr an der Hochschule für Musik Elementare Musikpädagogik. Als Kind hat sie im Staatstheater Nürnberg bei einigen Opernproduktionen als Statistin mitgewirkt. Bei „Extrem laut und unglaublich nah“ lernt sie viel über sich selbst und hat große Freude an der komplett neuen Erfahrung.

Pius Maria Cüppers wurde in Düsseldorf geboren und absolvierte zunächst ein Jurastudium in Saarbrücken. Anschließend wurde er an der Schauspielschule in Düsseldorf zum Schauspieler ausgebildet. Es folgte ein Engagement von 1983 bis 1996 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Zahlreiche Gastengagements führten ihn unter anderem ans Stadttheater Aachen und ans Staatstheater Karlsruhe. 1996/97 war er Ensemblemitglied an den Städtischen Bühnen Osnabrück. Nach weiteren Gastengagements an den Theatern in Karlsruhe, Bochum, München, Bad Vilbel und Wuppertal ist er seit 2000 als Schauspieler am Staatstheater Nürnberg engagiert. 2016 wurde Pius Maria Cüppers zum bayerischen Kammerschauspieler ernannt.

Anselm Dalferth ist Regisseur, Dramaturg, Musikvermittler und Musiker. Er inszenierte u.a. am Nationaltheater Mannheim, am Staatstheater Mainz, an der Deutschen Oper Berlin/Tischlerei, der Deutschen Oper am Rhein, der Elbphilharmonie Hamburg, der Oper Wuppertal, dem Theater Münster und arbeitete mit zahlreichen Ensembles. Er leitete zahlreiche künstlerische Vermittlungsprojekte und gründete das Mannheimer Geräuschorchester und das Mainzer Geräuschensemble mit Bürger*innen. Seine Inszenierungen für Kinder und Jugendliche waren bei zahlreichen Festivals zu sehen. Als Geiger blickt er auf eine umfangreiche Konzerttätigkeit und Auftritte u.a. am Theater Freiburg, dem Nationaltheater Mannheim und mit der Jungen Deutsche Philharmonie zurück. Anselm Dalferth wurde 2009 fest ans Nationaltheater Mannheim und 2014 ans Staatstheater Mainz engagiert, seit 2019 ist er Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Marie Erlewein ist in Dresden geboren und studierte Theater- und Medienwissenschaften sowie Germanistik und Theaterpädagogik an der FAU Erlangen. Seit ihrem Masterabschluss 2017 ist sie am Theater Salz+Pfeffer als Figurentheaterpädagogin angestellt. Seitdem hat sie zahlreiche pädagogische Projekte mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt und steht als Puppenspielerin auf der Bühne. Eine Verbindung zur Tanzwerkstatt Nürnberg besteht seit knapp 10 Jahren auf freiberuflicher Ebene. Unter der Leitung von Choreograph Ingo Schweiger hat sie in diversen Tanzproduktionen mitgewirkt.

Emma Laín Fernández stammt aus Madrid. Sie studierte Musikübertragung/Tonmeister an der Hochschule für Musik Detmold. Im Anschluss arbeitete sie für verschiedene Klassiklabels, Musikproduktionsfirmen und Rundfunkanstalten, unter anderem für die Deutsche Grammophon, Genuin und den Bayerischen Rundfunk. Von 2017 bis 2021 war sie in der Ton-und Videoabteilung am Staatstheater Nürnberg beschäftigt. Zur Zeit ist sie Laboringenieurin Musikproduktion im LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation. 

Peter Gahn studierte Komposition bei Nicolaus A. Huber und Ludger Brümmer in Essen sowie bei Jo Kondo in Tokio. Bis 2005 arbeitete er als Dozent an japanischen Hochschulen, seitdem setzt er seine kompositorische Arbeit in Deutschland fort. Er ist Träger des Irino-Preises 2005 sowie des 1. Preises des Stuttgarter Kompositionspreises 2013. Er war Gastkünstler am ZKM Karlsruhe und erhielt Aufenthaltsstipendien an der Cité Internationale des Arts Paris und dem Seoul Art Space Geumcheon. Seine Kompositionen wurden u. a. bei den Darmstädter Ferienkursen, den ISCM Weltmusiktagen in Yokohama, der MaerzMusik Berlin, der Gaudeamus International Music Week, dem Ultraschall-Festival Berlin und dem Eclat Festival Stuttgart aufgeführt. 2015 wurde Peter Gahn als Professor für Komposition/Neue Medien/Sound Studies an die Hochschule für Musik Nürnberg berufen.

Timo Götzelmann studierte Angewandte Informatik an der Hochschule Fulda und an der University of Westminster in London. Seine Diplomarbeit schrieb er am Institut für Simulation und Graphik der Universität Magdeburg im Bereich der grafischen Schnittstellen und Interaktion. Mit diesem Themenbereich befasste er sich dort auch während seiner Promotion, welcher er 2007 mit dem Prädikat summa cum laude abschloss. Während der Promotion verbrachte er im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes mehrere Monate an der Technical University of Catalonia in Barcelona. Anschließend ging er in die freie Wirtschaft und beschäftigte sich mit der Vorentwicklung und Leitung von Forschungsprojekten im Bereich der Computergrafik und Interaktion auf mobilen Geräten. Während dieser Zeit lehrte Prof. Dr. Timo Götzelmann bereits an der Hochschule Fulda und der Technischen Hochschule Mittelhessen. Schließlich nahm er 2011 einen Ruf auf eine Professur an der FH Kaiserslautern an und lehrte dort, bis er zum Sommersemester 2013 an die Technische Hochschule Nürnberg wechselte.

Alice Therese Gottschalk studierte Figurentheater an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. 2004 gründete sie das FAB-Theater als freies Tourneetheater, das je nach Inszenierung mit unterschiedlichen Künstler*innen aus den Bereichen Musik, Schauspiel und Figurenspiel kooperiert. Gastspiele führten sie nach Österreich, Polen, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Lettland, in die Niederlande und die USA. Als Dozentin ist sie u.a. an der PH Heidelberg, bei der „O’Neill Puppetry Conference“ in Connecticut, USA, Gastdozentin an Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart, und an der PH Karlsruhe, sowie beim deutsch-französischen Forum Bayreuth tätig.

www.fabtheater.de

Laurent Gröflin stammt aus Basel. Auf die Schauspielausbildung an der École internationale de Théâtre“ in Brüssel folgte ein Regiestudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main Seit 2000 ist er als Regisseur aktiv. 2007 war er Stipendiat der wasihrwollt-Akademie von Tom Stromberg und Peter Zadek. Arbeiten führten ihn u.a. an das Theater Basel, ans Staatstheater Wiesbaden und an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. Seit 2020 ist Laurent Gröflin künstlerischer Leiter des Gostner Hoftheaters.

Astrid Haas ist gebürtige Nürnbergerin und schloss ihre staatlich anerkannte Ausbildung zur Musicaldarstellerin im Jahr 2014 ab. Seither arbeitet sie deutschlandweit als freiberufliche Schauspielerin, Sängerin und Theaterpädagogin, vor allem jedoch in Bamberg und Umgebung. Da sie bisher eher weniger mit Puppen und Figuren auf der Bühne stand, reizt das Lautnah-Projekt sie sehr. Als Figurenspielerin bekommt sie hier Einblicke in eine ihr bisher unbekannte Spielweise.

Christine Haas studierte Theater- und Medienwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Pädagogik in München und Erlangen. Parallel zum Studium war sie regelmäßig als Regieassistentin am Staatstheater Nürnberg beschäftigt, nach dem Abschluss zunächst freischaffend u.a. für die Konzertdirektion Landgraf. Ab 2011 war sie fest als Theaterpädagogin am Schauspiel Frankfurt engagiert, wo sie u.a. den Jugendperformancewettbewerb „unart“ koordinierte. Seit 2017 lebt sie wieder in Nürnberg, wo sie als Theaterpädagogin und Dramaturgin regelmäßig am Staatstheater Nürnberg, dem Gostner Hoftheater und dem Theater Salz+Pfeffer arbeitet.

Katja Knecktys ist in Erlangen geboren und aufgewachsen. Mittlerweile studiert sie Jura an der Friedrich-Alexander-Universität. Bereits in der Schule wirkte sie an verschiedenen Theater- und Musicalprojekten mit und setzt dies nun auch in studentischen Theatergruppen fort. Bei diesem Projekt freut sie sich vor allem auf die Arbeit mit den Puppen und die Erfahrung an einem ungewöhnlichen Vorstellungsort zu spielen.

Pascal Karg absolvierte ein Studium der Medieninformatik an der Technischen Hochschule Nürnberg und ist aktuell Masterstudent im Studiengang Informatik. Neben seinem Studium ist er studentische Hilfskraft und beschäftigt sich mit der Unterstützung von blinden und sehbehinderte Menschen durch den Einsatz von Virtual Reality (VR). Sein Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Forschung von haptischen Interaktionen und virtuellen taktilen Karten. Zusätzlich ist er im Bereich der Fortbewegung (“Locomotion”) in virtuellen Umgebungen involviert und entwickelt an Lösungen für der Fußgänger- und Fahrradsimulationen.

Eric Krajcir wurde 1989 in Nürnberg geboren und hat den Studiengang der Stadt- und Raumplanung absolviert.
Zum Theaterspielen kam er über den Theaterclub während seiner Schulzeit und vertiefte seine Spielerfahrungen in der Döringschen Theaterwerkstatt Fürth.
Seine Teilnahme bei “Extrem laut und unglaublich nah” sieht er als einmalige Chance, um bei einem Projekt mit einem spannenden und außergewöhnlichen Konzept dabei zu sein.

Ines Ljubej ist eine klassisch ausgebildete Musikerin, geboren in Slowenien. Nach ihrer abgeschlossenen Klavierausbildung entdeckte sie ihre Leidenschaft für Schlaginstrumente, die bis heute anhält. Sie absolvierte den Bachelor-Abschluss im Instrumentalstudium „Orchesterinstrumente – Schlaginstrumente“, an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz. Aktuell erweitert sie ihre Kenntnisse als Masterstudentin an der Hochschule für Musik Nürnberg, unterrichtet Schlagzeug, ist Mitglied des Gipsy-Swing Quartetts „Pocket Edition“ und bei vielen weiteren Projektbesetzungen tätig.

Stephanie Leue wurde 1977 in Berlin geboren und studierte dort an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Während ihres Studiums gastierte sie unter anderem am Berliner Ensemble. Von 2002 bis 2006 gehörte sie zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo sie unter anderem mit den Regisseuren Jens-Daniel Herzog, Thomas Langhoff und Armin Petras arbeitete. Stephanie Leue wurde 2003 mit dem Arnold-Petersen-Preis für besondere künstlerische Leistungen im Ensemble des Mannheimer Nationaltheaters ausgezeichnet. Seit 2018 gehört sie zum Ensemble des Staatstheater Nürnberg.

Bozhidara Mihaylova ist Mitglied des Jugendclubs am Staatstheater Nürnberg

Christina Oumard ist geborene Nürnbergerin und begann ihre Laufbahn an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm mit einem Studium der Medizintechnik. Im Rahmen ihres Masterstudiums begeistert sie sich dafür, Menschen und innovative Facetten der Digitalisierung miteinander zu verbinden. Diese Leidenschaft kombiniert sie durch Begegnungen aus virtueller (VR) und „echter“ Realität, wodurch sie mitunter Teil von „Extrem laut und unglaublich nah“ wurde. Neben ihrer Liebe zu Tieren und Musik ist sie Werkstudentin bei Siemens Healthineers und bringt dort ihre Fähigkeiten im Bereich Data- und Software Engineering ein.

 

Nicole Pietruschka ist studentische Mitarbeiterin im LEONARDO- Zentrum für Kreativität und Innovation.

Jutta Richter-Haaser absolvierte die Schauspielschule in Bochum. Es folgten mehrere kurze Engagements und erste Fernseherfahrungen. Weitere Stationen waren das Westfälische Landestheater in Castrop-Rauxel, das Theater für Niedersachsen Hildesheim und das Staatstheater Hannover. Sie war von 1989 bis zu ihrem Ausscheiden im Jahr 2012 Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen / Staatstheater Nürnberg und erlangte den Titel Kammerschauspielerin.

Nikita Romanenko ist Mitglied des Jugendclubs am Staatstheater Nürnberg

Leonie Scharf ist Mitglied des Jugendclubs am Staatstheater Nürnberg

Adeline Schebesch erhielt ihre Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, wo sie anschließend neun Jahre als freie Schauspielerin arbeitete. Seit 1997 ist sie am Staatstheater Nürnberg engagiert. 1998 erhielt Adeline Schebesch den Darstellerpreis der Bayerischen Theatertage für Woody Allens „Kugeln überm Broadway“ und 2002 für Eve Enslers „Vagina-Monologe“. 2012 schloss sie ihr Studium der Theater- und Medienwissenschaft sowie der Ur- und Frühgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen mit dem Magister Artium ab. Im selben Jahr wurde sie auch zur Kammerschauspielerin ernannt.

Lena Scheerer absolvierte die Meisterklasse für Bühnenkostüm und Maßschneiderei in Wien und anschließend ein Studium in Mode- und Schuhdesign an der Kunstuniversität Linz. Ein Auslandsemester brachte sie an die Escola Superior Artística do Porto, wo sie sich in den Bereichen Fotografie, Illustration und Performance weiterbildete. Zwischen den Semestern arbeitete sie als Schneiderin und Ankleiderein bei den Salzburger und Bregenzer Festspielen. In ihrer darauffolgenden Assistenzzeit, die sie in Wien, Stuttgart, Freiburg und Nürnberg verbrachte entstanden erste eigene Arbeiten. Seit 2018 ist sie freiberuflich tätig und verwirklichte unter anderem Bühnen- und Kostümbilder an der Staatsoper Hamburg, dem ETA Hoffmann Theater Bamberg, den Opernfestspielen Heidenheim, dem Staatstheater Nürnberg und dem Stadttheater Fürth.
 www.lenascheerer.de

Wally Schmidt lernte vor vielen Jahrzehnten die Welt der Puppen und Figuren kennen und lieben. Nach Jahren als Tourneetheater ist sie am Plärrer mit der Gründung des Salz+Pfeffer „sesshaft“ geworden. Sesshaft heißt nicht, dass sie stillsitzt! Als Puppenspielerin, Regisseurin und Theaterleiterin hat die Lebenskünstlerin alle Hände voll zu tun und engagiert sich momentan dafür, ihr Theaterhaus in eine möglichst nachhaltige Kultureinrichtung zu verwandeln.

Paul Schmidt probierte vor über 30 Jahren, angezogen durch die Besonderheit im Charakter einer Puppe, das Spiel damit aus und kam nicht mehr davon los. Durch ständige Fort- und Weiterbildungen entwickelte er sich dann zum Profispieler. Als Mitbegründer des Theater Salz+Pfeffer und lebenslanger Erfinder kann er stets in kritischer Auseinandersetzung mit sich und seiner Umwelt sein, dabei den Geist frisch und offen halten und dem Trott des Alltags entfliehen.

Ingo Schweiger ist seit 2003 künstlerischer Leiter der Tanzwerkstatt Nürnberg und Mitglied im Bundesverband für Tanzpädagogik e. V. sowie in der Tanzzentrale Nürnberg. Mit seinen theaterpädagogischen Projekten an Schulen gewann er gemeinsam mit seinen Schülern den bundesweit renommierten Wettbewerb „Kinder zum Olymp“. Seit 2009 führt Ingo Schweiger seine vielschichtigen Wirkungskreise unter dem Namen „Das Tanzwerk” zusammen. Zuletzt gründete er das „Tanzwerk Vertikal”, in dem er zeitgenössischen Tanz und Artistik verbindet.

Sarah Edith Schwerda studierte zunächst Illustration an der FH Münster und danach Buchkunst an der Burg Giebichenstein in Halle. Die gebürtige Nürnbergerin hat seit 2019 ein Buchkunstatelier in Nürnberg in den Räumen des Heizhauses. Dort baut sie neben Büchern auch Papier- und Ausstattungsobjekte und widmet sich gestalterischen Fragen.

 www.seschwerda.de

 

Anja Sparberg studierte Theaterwissenschaften an der Freien Universität (Magister Artium) und Theaterpädagogik an der Hochschule der Künste in Berlin. Während ihres Studiums hospitierte und assistierte sie am Schlosstheater in ihrer Heimatstadt Moers, an der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven und am Stadttheater Heilbronn. An dem kleinen „Theater in der Tonne“ in Reutlingen arbeitete sie als Dramaturgin und ging anschließend für zwei Monate nach Italien/Mailand, um dort mit dem Teatro del Sole eine Produktion zu entwickeln, die im Landestheater Tübingen uraufgeführt wurde. Nach Studienende übernahm sie erst die Dramaturgie für die Gandersheimer Domfestspiele und ging dann als Dramaturgin und Theaterpädagogin an das Schlosstheater Celle. Seit der Spielzeit 2000/2001 leitet sie die Theaterpädagogik am Staatstheater Nürnberg.

Marco Steeger
ist professioneller Schauspieler, Sprecher und Regisseur. Nach seinem
Abitur in Bayreuth absolvierte er sein staatliches Schauspiel-Diplom
an der HMDK Stuttgart und trat noch während des Studiums in
Gastengagements am Staatstheater Stuttgart auf. Außerdem stieg er
zeitglich in die Sprecherbranche ein. Klaus Kusenberg holte ihn zur
Spielzeit 2000/01 ans Staatstheater Nürnberg. Dort war er 18 Jahre
lang in großen Rollen zu sehen. Von 2002 bis 2014 realisierte er
sechs Projekte mit dem Jugendclub am Haus. Als Regisseur inszeniert
er seit 2016 regelmäßig deutschlandweit an verschiedenen
Theaterhäusern und ist seit 2018 selbständig als freiberuflicher
Künstler tätig, u. a. ist er als Gastschauspieler an den
Schauspielbühnen Stuttgart zu sehen. Ebenso hat er während des
letzten Jahres an einer siebenmonatigen Fortbildung im Filmbereich
teilgenommen und konzentriert momentan auf Kamera- und
Mikrofonarbeiten. Seine Stimme kann man in der Werbung, in Hörspielen
(z.B. TKKG, Fünf Freunde), in Hörbüchern und in allen anderen
Bereichen (z.B. Augsburger Puppenkiste, Radio) hören.

 www.marco-steeger.de

Johanna Steinhauser studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig. Während der letzten beiden Studienjahre war sie bereits als Studiomitglied am neuen theater Halle zu sehen. Es folgten Engagements u. a. am Centraltheater Leipzig, am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, am Staatstheater Nürnberg sowie am Grenzlandtheater Aachen. Seit 2015 ist sie regelmäßig am Gostner Hoftheater zu sehen.

Tammo Winkler wurde in Varel/Ostfriesland geboren und arbeitet als bildender und darstellender Künstler. Nach dem Studium der Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und diversen anschließenden Stipendien, unter anderem an der wasihrwollt-Akademie von Peter Zadek, Antje Landshoff-Ellerman und Tom Stromberg, sowie dem Watermill Center von Robert Wilson, ist er heute auch als Schauspieler und Bühnenbildner tätig. Tammo Winkler lebt in Berlin, am Gostner Hoftheater ist er seit 2011 regelmäßig zu Gast.

Thomas Witte stammt aus Köln und ist seit 1987 Ensemblemitglied am Gostner Hoftheater, wo er mittlerweile in unzähligen Rollen auf der Bühne zu sehen war. Nebenbei inszeniert er für Theater Lanzelot und die Stadt Nürnberg und liest im Rahmen von Konzerten für das Ensemble Kontraste.

Susanne Ullerich arbeitet als Innovationsmanagerin im LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation. Als Filmemacherin, Fotografin und Projektmanagerin hat sie mehrjährige Berufspraxis aus den Bereichen Film, Fotografie, Design, Kunst, Produktentwicklung, Erwachsenenbildung sowie Veranstaltungs- und Kooperationsmanagement.  Sie ist gelernte Fotografin und studierte Visuelle Kommunikation sowie Kunst und Medien an der Universität der Künste in Berlin.

Martha Unterhofer wurde 1989 in Forchheim geboren und wohnt mittlerweile in Fürth.
Sie ist als Künstlerin, Schauspielerin, Malerin, Musikerin, Streetart- und Performancekünstlerin tätig und hat ihr Atelier in der schönen Kofferfabrik.
2010 begann sie bei Brigitte Döring Schauspiel- und Gesangsunterricht zu nehmen. Bis 2019 war sie in der „Döringschen Theaterwerkstatt“ als Schauspielerin tätig und half bei Bühnenbild und Licht.
Im Moment interessiert sie sich sehr für Puppenbau und -spiel. So kam sie über das Theater Salz+Pfeffer zum Projekt “Extrem laut und unglaublich nah”.

Burak Uzun entdeckte seine Theaterleidenschaft in der Oberstufe am Dürer-Gymnasium Nürnberg. Nach dem Abitur 2011 vertiefte er diese in der freien Szene Nürnbergs und war u.a. in „Nathans Kinder“ am Gostner Hoftheater zu sehen. Ab 2016 studierte in Regensburg Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern. Nach seinem Abschluss 2020 kehrte er nach Nürnberg zurück und begann dort eine Weiterbildung zum Theaterpädagogen, parallel unterstützt er die Abteilung PLUS am Staatstheater Nürnberg.

Wilemine Wendrich ist Mitglied des Jugendclubs am Staatstheater Nürnberg

Philipp Weigand studierte Schauspiel an der Folkwang-Universität der Künste in Bochum bevor er bei den Bad Hersfelder Festspielen, sowie an den Staatstheatern in Nürnberg und Saarbrücken engagiert war. Dem Nürnberger Publikum ist er vor allem durch viele musikalische
Produktionen, sowie das Live-Hörspiel „Winnetou“ unter der Regie von Eike Hannemann bekannt. Mit letzterem verbindet ihn ebenfalls
eine lange Arbeitsfreundschaft als Ausstatter. So entwarf er Bühnen-und Kostümbilder für Produktionen an den Staatstheatern Saarbrücken und Oldenburg. Bereits während des Engagements in Nürnberg bildete er sich stetig als Stimm- und Sprechtrainer fort und studiert inzwischen im Master „Speech Communication & Rhetoric“ an der Uni Regensburg. Er arbeitet seitdem vermehrt als Sprecherzieher und Rhetorik-Trainer.
www.philippweigand.com

Felix Zeiss ist Mitarbeiter für Medienproduktion im LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation tätig. Foto, Video und Technik gehören hier zu seinen Aufgaben und begleiten ihn schon seit mehreren Jahren im privaten und beruflichen Umfeld. Er studierte Technikjournalismus / Technik-PR an der Technischen Hochschule Nürnberg.

Mhamed Ali Al-Zubaidi hat bereits mehrere Kurzfilme gedreht, bei denen er sich für Text, Regie, Kamera und Schnitt verantwortlich zeichnet. Seit 2016 war an verschiedenen Theaterprojekten als Regieassistent und Videoexperte involviert, u. a. am Gostner Hoftheater Nürnberg und am Theater Pfütze. Seit 2020 studiert er Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Bei „Extrem laut und unglaublich nah” setzt er eine Szene des Stücks filmisch um.

Jörg Zysik studierte Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Kneidl. Seinen Abschluss als Meisterschüler machte er 2009 mit einer Arbeit zur Oper FIDELIO. Bereits während seines Studiums war er mit eigenen Kurzfilmen und Bühnenbildentwürfen bei Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Düsseldorf und im Kunstverein Recklinghausen vertreten. Als Bühnenbildassistent für Karl Kneidl wurde er bei Inszenierungen von u.a. Peter Zadek und Alfred Kirchner an verschiedenen Häusern in Deutschland, der Schweiz und Österreich engagiert. Seit 2013 verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Gostner Hoftheater.
 www.joerg-zysik.de

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